Geschichte der Pferde

Schon seit mehr als 6000 Jahren leben Pferde und Menschen zusammen. Sie bilden ein sehr gutes Team das sich perfekt auf einander abstimmen kann. Kein Tier hat den Menschen in seiner Entwicklung dermaßen beeinflusst wie das Pferd. Nicht einmal Hund und Katze haben es geschafft den Menschen zu zu beeinflussen. Ohne die harte Arbeit die die Pferde für den Menschen verrichteten, wäre ein sesshaftes wohnen kaum möglich gewesen.
 
Als der Mensch reiten lernte, eröffneten sich ihm ganz neue Dimensionen. Auf dem Pferd konnte er Strecken innerhalb weniger Stunden zurücklegen. Vorher hätte er wohl mit einem Tagemarsch zu Fuß rechnen müssen. Im Zeitalter der Ritter und auch noch danach, wurden viele Schlachten und Kriege auf dem Pferd gewonnen.



So emigrierte sich das Pferd immer mehr in unser Leben. In unseren modernen Zeit, wo Maschinen und Kraftfahrzeuge die Wirtschaft bestimmen, hat das Pferd keinerlei nutzen mehr. Diese Zeit scheint vorbei zu sein. Das Pferd hat heute dennoch einen enormen Freizeitwert für den Menschen. Millionen Kinder und Erwachsene verbringen ihre Freizeit oder manchmal sogar ihr ganzes Leben mit Pferden. 
Das Pferd ist einfach beliebter denn je geworden. Jeder wird sich an einen Film erinnern, in denen Pferde mitspielen. Oftmals können diese intelligenten und lernfähigen Tiere in Filmen auch die Hauptrolle spielen.

Die Geschichte der Pferde

Die Geschichte der heutigen Pferde ist durch die Wissenschaft und zahlreicher Fossilienfunde besser erforscht worden, als das der meisten anderen Tierarten. Die Entwicklung der Pferde begann vor ca. 50 Millionen Jahren mit dem sogenannten Eohippus. Dieses Urpferd, war ein etwa lammgroßes Tier mit vier Zehen an den Vorder- und drei Zehen an den Hinterbeinen. Ihr Lebensraum waren vor allem Wälder und Sümpfe, da es zu dieser Zeit noch keine großen Grasebenen gab. Sie lebten am Anfang in Nordamerika und wanderten dann über die damals noch verbundenen Kontinente nach Europa.
 
Das Urpferd entwickelte sich durch die Klimaveränderungen weiter, da es auf Teilen der Erde trockener oder kühler wurde. Es entstanden große Grasflächen und offene Ebenen. Dadurch bekamen die ersten Pferdearten längere Beine und hatten an den Füßen nur noch drei Zehen. Dadurch wurden sie wesentlich schneller. Zuerst gab es zwei verschiedene Arten der „dreizehigen“ Pferderassen: die „Weidenden“, die sich vorzugsweise von Blättern ernährten und die sogenannten „Graser“, die Gras bevorzugten. Die Weidenden, die zuerst entstanden, starben vor etwa 10 Millionen Jahren aus.  Die Graser hingegen, konnten sich weiter durchsetzen, weil sie größer waren. Zudem waren sie die besseren Futterverwerter. Von dem Urpferd, über dem Graser, entwickelte sich die einzehigen Pferde, die noch kräftiger und größer gebaut waren als alle anderen Vorfahren. Über die verbundenen Kontinente, gelangten sie auf alle Kontinente. Erst als die Bering-Land-Brücke zwischen Alaska und Russland im Wasser versank, wurden die Pferderassen voneinander getrennt.
 
Die einzehigen-Pferderassen, sind die direkten Vorfahren unseres modernen Pferdes und seiner Verwandten wie Esel und Zebra. Am Ende des letzten Eiszeitalters, starben die einzehigen Pferderassen aus. Nur wenige von ihnen überlebten in Asien und Europa, verzweigte sich aber später. 

 

 

Eohippus, Urpferd

 
 
Freitag, 15. Dezember 2017

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