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Bis heute ist die Ursache für die auftretende Graskrankheit bei Pferden nicht ganz genau geklärt. Mit dem Verlauf der Krankheit wird das Rückenmark sowie das Gehirn des Pferdes angegriffen und zerstört, so dass die Nerven nicht mehr in der Lage sind Impulse an die Muskeln weiterzuleiten. 95% der erkrankten Tiere erliegen auf Grund der Krankheit nach wenigen Wochen.
Da die Gradskrankheit die Nerven angreift, kommt es bei einem betroffenem Pferd zu Ausfällen des Verdauungssystems. Der Magen, der Darm und die Speiseröhre werden gelähmt. Zunächst zeigt das Pferd kolikartige Symptome. Im Verlauf der Krankheit sind die Pferde oft apathisch, liegen viel, schwanken und haben gelb/ rot verfärbte Schleimhäute. Aufgrund der Lähmungserscheinungen fällt den Pferden das Schlucken und Fressen schwer. In schweren Fällen funktioniert es gar nicht mehr. Ist die Krankheit schon weit vorangeschritten, bleibt den Tierärzten oft nichts anderes, als das Tier einzuschläfern. Ist die Krankheit noch im Anfangsstadium, wird dem Pferd der Magen ausgepumpt, der Darm entleert und die Austrocknung des Pferdes durch Infusionen verhindert. Durch bestimmte Medikamente kann der Tierarzt die Magen- Darmtätigkeit des Pferdes wieder aktivieren. |