Zweibrücker

Der Zweibrücker stammt aus einem der renomiertesten Gestüte Deutschlands. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gestüt zerstört und danach wiederaufgebaut. Jedoch trat danach das Problem auf, dass das Pferd als klassisches Arbeitspferd nicht mehr gebraucht wurde, das man in der Land- und Forstwirtschaft immer mehr auf Maschinen umstieg.



So wurde die Züchtung auf ein qualitativ hochfertiges Sportpferd umgelegt. Die Vorbilder hierbei waren der Hannoveraner, der Holsteiner, der Oldenburger und der Westfale. Der Zweibrücker hat einen geraden, kraftvollen Kopf, eine kräftige Hinterhand und wird somit den internationalen Ansprüchen von Turnieren gerecht. Besonders gut eignet sich die Rasse für die Disziplinen Dressur, Springen, Vielseitigkeit und Fahren. Das Pferd kann in allen Grundfarben vorkommen mit der Ausnahme von Albinos. Das Stockmaß liegt zwischen 1,60m und 1,68m.