Pferd pflegen und putzen

Wilde Pferde werden von den normalen Witterungen gepflegt. Außerdem wälzen sie sich. Wenn das Pferd jedoch im Stall steht, müssen wir ihm helfen sich zu pflegen. Das wichtigste an der Pflege ist das Putzen. Vielen stellt sich beim putzen schon die erste Frage. Vor oder nach der Arbeit putzen? Am besten ist es vor und nach der Arbeit gleich gründlich zu putzen, denn vor allem nach der Arbeit befreit man das Pferd von Schweißpartikeln auf der Haut.

Hat man vor dem Reiten wenig Zeit, reicht eine gründliche Reinigung der Gurt- und Sattellage sowie das auskratzen der Hufe. Außerdem sollte man den Kopf ordentlich putzen, damit das Geschirr nicht scheuert. Trotzdem sollte man dann nach der Arbeit das Pferd sehr, sehr gründlich putzen. Vor allem hilft es der Haut des Pferdes nach der Reinigung wieder richtig zu atmen.

Da putzen die Blutzirkulation und den Stoffwechsel anregt, sollte man auch ein Pferd das nur im Stall steht und das nicht bewegt wird mindestens täglich putzen.

Pflegeausrüstung

Das Putzzeug sollte auf jeden Fall nur für ein und dasselbe Pferd benutzt werden, da die Bürsten und Schwämme z. B: Krankheiten übertragen können. Deshalb ist es auch wichtig, dass man sein Putzzeug auf keinen Fall verleiht. Nur wenn Pferde in der Gruppen- Auslaufhaltung leben und sowieso miteinander Körperkontakt haben spielt dies keine Rolle.

Früher benutzte man einen Eisenstriegel, einen Hufkratzer, eine grobe und eine feine Bürste, die sogenannte Kardätsche und zwei Schwämme für ein Pferd.

Im Pferdehandel jedoch gibt es zahlreiche Pflegeangebote. Unzählige Arten an Bürsten, Huffett, Hufemulsion usw.

 

So putze ich mein Pferd

Die Hufe

Zum auskratzen der Hufe nimmt man den Huf locker in die Hand. Gut erzogene Pferden halten dann das Bein alleine Hoch. Dann entfernt man das Stroh mit dem Hufkratzer. Wichtig ist das auch die Strahlfurchen gesäubert werden, weil an diesen Stellen Fäulnis entstehen kann. Bei den hinteren Hufen sollte man darauf achten, dass man neben dem Pferd steht und nicht mit dem Gesicht über den Huf kommt. So ist man an besser geschützt, wenn das Pferd einmal austreten sollte.

Der Körper

Vor dem Putzen bindet man das Pferd an. Am besten an einem ruhigen Ort vor der box oder an einem vertrautem Ort an. Geputzt wird immer in die Richtung in der das Fell wächst. Man beginnt mit einer weichen Bürste am Kopf des Pferdes. Über den Augen putzt man das Pferd am besten vorsichtig mit einem feuchten Tuch.

Dann beginnt man mit einer nicht zu weichen Bürste das Pferd von vorne nach hinten und von oben nach unten zu putzen. Immer in langen Bahnen. Zum Schluss kann man mit einem weichen Wolllappen über das Fell gehen. Dieser gibt dem Fell einen schönen Schimmer und Glanz. Außerdem nimmt er auch die letzten Staubpartikel von dem Pferdekörper.

Mähne und Schweif

Die Mähne des Pferdes wird mit einer normalen Haarbürste gekämmt. Bei vielen Rassen schneidet man die Mähne. Das beliebteste deutsche Maß ist eine Handbreit. Zu besonderen Anlässen, kann man dem Pferd auch die Mähne flechten.

Der Schweif wird auch mit einer Haarbürste gekämmt und gerade abgeschnitten. Das abschneiden funktioniert folgender Maßen: Man stellt sich hinter das Pferd und hebt die Schweifrübe etwas an. Ein Helfer schneidet dann den Schweif gerade unten ab.

 
Freitag, 15. Dezember 2017

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