Sicherer Umgang mit Pferden

Ein paar Tipps zum sicheren Umgang mit Pferden:
 
  • Beobachten Sie immer die Körpersprache des Pferdes. Sie werden zum Beispiel durch anlegen der Ohren und einem bösen Blick des Pferdes feststellen können, dass es "sauer" ist.
  •  Nähern Sie sich niemals leise einem Pferd von hinten und fassen Sie es auch nicht ohne vorher mit dem Pferd Kontakt aufgenommen zu haben an. Es könnte ausschlagen und Sie schwer verletzen, wenn es sich erschreckt.
  • Bei fremden Pferden kann es oftmals passieren, dass sie aggressiv reagieren wen man in ihr "Terretorium" sprich Weide, Box etc. eintritt
  • Wenn Sie mit einem Pferd Bekanntschaft schließen wollen, gehen Sie niemals direkt auf das Pferd zu, sondern warten Sie bis das Pferd von alleine zu Ihnen kommt. Wenn Sie interessant sind, wird es schnell kommen.
  • Lassen Sie dem Pferd Zeit an Ihnen zu riechen und strecken Sie nicht die Hand vor dem Pferdemaul aus. Es könnte denken es gäbe ein Leckerli und könnte nach der Hand schnappen.
  • Füttern Sie niemals andere Pferde ohne die Erlaubnis deren Besitzer. Sie könnten damit die Erziehung des Pferdes stören. Es gibt nix schlimmeres als ein bettelndes Pferd das am Zaun und an der Box steht. Gefährlich wäre es auch, wenn Sie ein Pferd füttern, das allergisch reagiert. Ein Stück Zucker kann zum Beispiel Hufrehe auslösen.
  • Halten Sie ein Pferd immer am Strick und nicht nur am Halfter. Außerdem sollte man sich den Strick niemals um die Hand oder um andere Körperteile wickeln. Wenn das Pferd sich erschrecken würde und weg läuft, würden Sie mit geschliffen werden.
  • Streicheln Sie ein angebundenes Pferd nie gegen seinen Willen. Es wird Sie dadurch nicht mehr mögen. Ganz im Gegenteil!
  • Gehen Sie immer mit festem Schuhwerk zu Pferden. Ein Pferdehuf kann sehr schwer und vor allem Schmerzhaft auf den Zehen sein.
  • Im Sommer schlagen Pferde mit dem Kopf und mit dem Schweif Fliegen von ihrem Körper. Ein geschlagener Schweif kann sehr schmerzhaft im Gesicht sein. Passen Sie deshalb auf!
  • Hocken Sie sich beim hufauskratzen nicht hin. Es ist zwar ungesünder für den Rücken aber gebeugt können Sie sich bei Gefahr schneller vom Pferd entfernen.
  • Pferde können ängste fühlen. Ein Pferd das ihre Angst fühlt, wird Sie nicht sicher über einen Sprung etc. bringen. Das Pferd würde Ihnen nicht mehr trauen.
  • Sollten Sie durch ein Pferd geschädigt werden, z.B. durch einen Tritt, oder kommt jemand anderes durch falschen Umgang mit Ihrem eigenen Pferd zu Schaden, kann eine Pferdehaftpflichtversicherung die Kosten dafür übernehmen.
 
Freitag, 15. Dezember 2017

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