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Die Anatomie der Pferde

Die Anatomie eines jeden Lebewesens ist besonders, so auch die der Pferde. Bei den Pferden ist alles grundlegend auf die schnelle Flucht spezialisiert. Der Mensch hat das Pferd aber auch im Laufe der Zeit nach seinen Zwecken geformt.
Besonderheiten der Pferde Anatomie
Die Pferde sind vom Körperbau auf die Flucht spezialisiert. Die Flucht ist in der Natur überlebensnotwendig, deswegen macht dies definitiv Sinn.
Seitdem die Menschen aber die Pferde in ihren Lebensraum gelassen haben, hat der Mensch das Pferd geformt. Ein Rennpferd ähnelt noch am meisten dem Steppen Pferd.
Ein Arbeitspferd hat aber die Anatomie geändert. Dieses muss Lasten tragen und ziehen, wodurch sich der Körperbau verändert hat.
Die Anatomie vom Pferd richtig sich also immer danach, wozu es eingesetzt wird. Dennoch müssen immernoch die Proportionen stimmen, damit es im Gleichgewicht bleibt. Dadurch stimmt die Bewegungsfähigkeit und das Tier ist weniger Anfällig für Verletzungen und Verschleißungen.
Die 3 Grundformen der Pferde
Es gibt grundlegend 3 verschiedene Formen der Anatomie der Pferde. Die Anatomie wird vom Knochenbau bestimmt. Es gibt 220 Knochen, die das Knochengerüst bestimmen.
Hierbei gibt es 3 unterschiedliche Formen:
- Das quadratische Pferd
- Das lang-rechteckige Pferd
- das hoch-rechteckige Pferd
Die Formen sind bedingt durch die unterschiedlichen Höhen von Brust, Lende und Rückenwirbel, Bei dem quadratischen Pferd sind die Wirbel kurz, das lang-rechteckige hat lange Wirbel. Und das hoch-rechteckige Pferd hat kurze Rückenwirble mit langen Gliedmaßen.
Kopf und Hals
Der Kopf des Pferdes muss natürlich immer zu der Gesamterscheinung passen. Ein zu schwerer Kopf würde die Vorhand des Pferdes belasten. Das Pferd würde dann Gleichgewichtsprobleme bekommen.
Aber auch ein zu kleiner Kopf ist nicht gut. Auch dieser kann zu Gleichgewichtsproblemen führen. Der Hals dient der Balance. Wenn das Pferd schnell und wendig sein soll, braucht es einen langen und beweglichen Hals.
Ein Arbeitspferd aber braucht eher einen kurzen und kräftigen Hals.
Pferde müssen aber auch stets über eine gute Sehkraft verfügen. Dies dient dem Erkennen vom Umfeld aber auch von Gefahren.
Schultern und Widerrist
Es ist für Pferde wichtig, dass sie gut ausgreifen können. Dafür brauchen sie eine schräge Schulter, damit die Vorderbeine weit nach vorne gelangen.
Ein langer und muskulöser Widerrist ist gut, damit der Sattel gut liegt. Außerdem ist das Pferde hiermit weniger anfällig für eventuelle Verletzungen. Für eine gute Sattellage ist außerdem auch eine starke Rückenmuskulatur wichtig.
Brustkorb und Rumpf
Rumpf und Brustkorb sollten möglichst groß sein. Das ist wichtig, weil sich hierin das Herz und auch die Lunge befinden.
Das Herz hat mit 3-5 kg ein stolzes Gewicht und die Lunge ist sehr groß.
Bei den Vorderbeinen ist es wichtig, dass diese einen gewissen Abstand zueinander haben. Sie dürfen nicht zu eng sein, aber auch nicht zu weit auseinander. Wenn die Beine zu weit auseinander sind, rollt das Pferd in seinen Bewegungen und kann sich verletzen.
Wenn die Beine zu eng zusammen sind, können sie aneinanderschlagen und auch hierdurch kann sich das Pferd verletzen.
Um Knöchelverletzungen vorzubeugen, können Gamaschen verwendet werden.
Der Rücken
Der Rücken sollte ein paar Attribute erfüllen. So sollte er kräftig und gerade sein, aber nicht zu lang.
Die Länge hängt aber stark von der jeweiligen Pferderasse ab. Ein Zugpferd hat dabei einen kürzeren Rücken als ein Reitpferd.
Der Rücken fängt immer mit dem Widerrist an und endet mit der Kruppe. Widerrist und Kruppe sind aber auf einer Höhe, damit das Pferd im Gleichgewicht ist.
Zwischen der Sattellage und der Kruppe liegt die Lendenpartie. Diese ist vor allem für die Schubkraft verantwortlich. Sie darf auch nicht zu lang sein, dennoch soll sie aber muskulös sein.
Die Kruppe
Von der Form der Kruppe ist abhängig, wie sich das Pferd bewegen kann. Wenn die Kruppe gerade ist, sind die Hinterbeine zu steil. So können die Pferde nicht weit untertreten.
Wenn das Pferd eine leicht abfallende Kruppe hat, geht es eher gut über den Rücken. Hierbei schwingt der Rücken und das Pferd tritt weit unter.
Die abfallende Kruppe ist also am besten für das Pferd, damit es über den Rücken läuft. Die Gliedmaßen sollten hierbei stets so gerade wie möglich sein.
Es gibt aber wie immer auch hierbei Ausnahmen. Für das Gleichgewicht vom Pferd ist es besonders wichtig, dass das Sprunggelenk auf der gleichen Höhe ist wie die Kastanie der Vorderbeine.