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Die verschiedenen Pferderassen

Im Reitsport hat man die Qual der Wahl, den es gibt viele verschiedene Pferderassen. Die Pferderassen haben allesamt verschiedene Merkmale. Wir listen Ihnen hier die Rassen mit dem individuellen Merkmalen auf.
Fjordpferd
Dieses Pferd stammt, wie man dem Namen entnehmen kann, aus Norwegen. Es hat deutliche Merkmale von einem Kaltblutpferd. Es handelt sich hierbei um eine sehr alte Pferderasse, außerdem erinnert es stark an Wildpferde.
Das Pferd hat außerdem einen muskulösen Hals, der dabei eher kurz ist. Das Pferd hat eine breite Stirn und klare Augen.
Die Nüstern sind vergleichsweise groß, außerdem hat das Pferd eine große Tragkraft und auch eine große Zugkraft. Deswegen wird es oft als Arbeitstier genutzt. Das Tier hat einen gutmütigen Charakter und ein ruhiges Temperament. Deswegen wird es nicht nur als Arbeitstier genutzt, sondern auch als Freizeitpferd.
Außerdem wird es auch für das Dressurreiten genutzt. Das Stockmaß vom Pferd ist 1,33 – 1,49 Meter.
Falabella
Dieses Pferd kommt aus Argentinien. Es hat ein Stockmaß von 0,76 Metern, damit ist dies die kleinste Pferderasse der Welt. Es war herkömmlich eine Kreuzung aus den Shetlandponys und aus dem kleinwüchsigen Englischen Vollblut.
Heutzutage wird das Falabella Pferd vor allem in den Vereinigten Staaten und in England gezüchtet, von da an wird es dann in die ganze Welt exportiert. Durch die Züchtung kommt es aber immer wieder zu Schäden in den Gliedmaßen, dort im Knochenbau und in der Knochensubstanz. Auch die Muskulatur lässt oft zu wünschen übrig, so dass die Gliedmaßen eher schwach sind. Auf Grund der starken Defizite müssen die Züchter eine Selektion betreiben. Das Pferd ist kaum größer als ein Schäferhund, somit eignet es sich besonders als Freizeitpferd und als leichtes Zugpferd. Als Reitpferd eignet es sich weniger, dafür ist es einfach zu klein.
Exmoor
Hierbei handelt es sich wieder um ein Pony. Es stammt aus dem Südwesten Englands und existiert schon seit mehreren tausend Jahren. Dabei ist es nahezu unverändert. Es ist damit die älteste Hauspferderasse. Das Pony ist eher kräftig und hat für ein Pony einen sehr langen Hals.
Es hat zudem kurze und kräftige Beine. Auch ein starker Hals ist vorhanden. In der Heimat ist eher ein sehr raues Wetter und auch ein kaltes Klima. Deswegen ist es ein sehr widerstandsfähiges Tier.
Das Tier bekommt ein starkes Winterfell, dieses ist doppelt so dicht wie das Sommerfell. Das Tier ist schnell und hat einen sicheren Tritt. Es ist außerdem gutmütig. Deswegen wird es oft dafür verwendet, dass Kinder auf ihm reiten.
Das Pferd wird aber auch für das Springen eingesetzt. Das Stockmaß ist immer um die 1,23 Meter hoch.
Englisches Vollblut
Dies ist die schnellste Pferderasse. Deswegen wird es überwiegend für Rennen eingesetzt. Es ist außerdem eine sehr elegante Pferderasse, da es schlank und hochbeinig ist. Es hat ein sehr harmonisches Erscheinungsbild. Der Kopf ist fein und es hat große und lebhafte Augen.
Das Pferd hat einen langen und schlanken Hals, was auch dem eleganten Erscheinungsbild beiträgt. Der Widerrist ist ausgeprägt. Es hat eine breite Brust und eine schräge Schulter. Deswegen hat das Pferd auch eine große Kraft und Ausdauer.
Der Rücken ist kräftig und kurz. Er endet dann in einer muskulösen und leicht abfallenden Kuppe. Das Tier ist sehr ausdauernd und zäh, dabei aber trotzdem sensibel. Das Stockmaß ist 1,62 Meter. Das Pferd ist vor allem im Rennsport vertreten, dann auch im Galopprennen und im Reitsport. Es ist eine sehr vielseitige Pferderasse.
Australian Stockhorse
Eine weitere edle Pferderasse, die wir Ihnen hier vorstellen. Das Pferd kommt aus Australien und entstand dort im 19 Jahrhundert. Es wurde durch Kreuzungen aus Europa und aus Amerika gezüchtet.
Es ging aus dem Grund auch noch keinen durchgehenden Rassenstandard. Die Tiere haben trotzdem viele Eigenschaften, die man ihnen zuordnen kann. Sie haben einen ausgeglichenen Charakter und sind gut an die Umweltbedingungen angepasst.
Die Tiere sind vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt und auch auf Farmen. Für den Reitsport kann man es auch einsetzen, denn es ist ausdauernd aber nicht zu schnell. Es hat ein Stockmaß von 1,50 – 1,62 Meter.
Andalusier
Dies ist eine sehr bekannte und auch wichtige Pferderasse. Sie hat sich schon im 8 Jahrhundert entwickelt. Es ist auch eine edle Rasse. Es ist vor allem in der hohen Schule gesehen und ähnelt dem Berber.
Die Züchtung wird streng überwacht, dies übernimmt das spanische Verteidigungsministerium. Dies verwaltet auch das Zuchtbuch.
Das Pferd hat einen kurzen und kräftigen Rücken. Es hat wenig Widerrist und eine runde Kruppe. Die Beine sind kräftig und verhelfen dem Pferd zu einer eleganten Gangart. Es ist ein temperamentvolles Pferd, aber trotzdem gehorsam. Deswegen eignet es sich für den Reitunterricht.
Das Fell und sind Mähne sind fein und das Stockmaß ist 1,52 – 1,62 m.
American Saddlebred
Diese Pferde kommen aus Südamerika und wurde dort im 19. Jahrhundert gezüchtet. Damals hatte es aber noch den Namen Kentucky Saddlebred. In Amerika ist es ein sehr berühmtes Showpferd.
Der Hals vom Pferd ist gebogen, lang und schlank. Deswegen trägt das Pferd den Kopf hoch. Die Beine sind kräftig und das Pferd bewegt sich temperamentvoll aber doch elegant.
Die Hinterhand ist muskulös. Da es sich um ein Showpferd handelt, hat es nicht nur 3 Gangarten sondern noch 2 mehr. Dies sind der Slow Gait und der Rack. Slow Gait ist, wie der Name schon sagt, eher langsam und Rack ist schneller.
Weil es eben diese beiden weiteren Gangarten hat, wird es als Fünfgänger bezeichnet. Das Stockmaß ist 1,50 – 1,65 Meter. Es gibt das Pferd in vielen verschiedenen Farben, meist ist es aber braun oder fuchsig.
Ardenner
Das Pferd wird bereits seit 2000 Jahren gezüchtet. Der Ursprung liegt hierbei in Frankreich und auch in Belgien. Es ist ein Kaltblut und wird vorrangig als Zugpferd genutzt. Der Charakter ist gutartig und folgsam, das Pferd hat ein ruhiges Wesen.
Das Pferd ist zäh und ist an ein hartes und raues Klima gewöhnt. Der Kopf hat eine niedrige und flache Stirn und die Augen stehen leicht vor. Es hat einen langen Hals und dieser geht in einen kurzen Rücken über.
Das Pferd ist muskulös und hat starke Gliedmaßen. Der Widerrist ist niedriger als die Kuppe. Das Pferd hat ein Stockmaß von 1,60 Meter.
Araber
Das Pferd wurde vor 4500 – 5000 Jahren gezüchtet im Orient. Im 8. Jahrhundert war es über ganz Nordafrika ausgebreitet, von dort ging es dann in die ganze Welt. Der Araber ist für viele Pferderassen von Warmblütern wichtig. Das englische Vollblut entstand auch durch den Araber.
Das Pferd ist mutig, zäh, hat Ausdauer und dabei viel Temperament. Es ist aber auch sanftmütig und anhänglich. Der Kopf ist fein und das Pferd hat eine nach innen gewölbte Nasenlinie. Das Maul ist dabei recht kurz.
Die Kruppe ist gerade und der Schweif ist hoch angesetzt. Die Hufe sind klein und hart, die Beine schlank. Das Stockmaß ist 1,50 – 1,55 Meter. Es ist eine sehr edle Pferderasse.
Anglo-Araber
Diese Pferderasse ist weltweit verbreitet. Sie kommt aber überwiegend in Frankreich vor und auch in England. Es ist eine Kreuzung aus dem englischen Vollblut und dem Araber. Es ist ein edles Tier und es eignet sich gut für Dressur, Springreiten und auch als Rennpferd.
Die Anatomie des Pferdes ist kompakt und kräftig. Das Stockmaß ist 1,65 Meter, das ist ziemlich groß für einen Vollblüter. Es ist ein ausdauerndes Pferd das sehr schnell ist. Es hat aber ein nicht so wüstes Temperament wie das englische Vollblut.
Der Kopf und der Hals sind edel, es hat eine schräge Schulter, einen kurzen Rücken und eine runde Kruppe. Das Pferd hat kleine Hufe und einen schönen Schweif.
Alter Real
Dies ist auch wieder eine sehr edle Rasse. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde es das erste Mal in Portugal gezüchtet. Das Pferd wurde gezüchtet, um sich als Reitpferd, aber auch als Zugpferd zu beweisen.
Im 19. Jahrhundert dann war das Pferd aber kaum noch vorhanden. 1811 wurde das Pferd überwiegend für die Armee von Napoleon verwendet. Anfang des 20, Jahrhunderts dann wurde wieder mit der reinrassigen Zucht begonnen.
Das Pferd ist kraftvoll, dabei aber kompakt. Manchmal werden die Pferde auch für den Stierkamp in Portugal verwendet. Das Stockmaß ist 1,52 – 1,62 Meter. Das Pferd hat einen kurzen Hals, der kräftig ist. Der Rücken endet in der abfallenden Kruppe.
Die Brust und die Hüfte sind muskulös und breit. Die Beine sind kraftvoll und geben dem Pferd das edle Erscheinungsbild.
Die Fellfarben sind Rappen und Braune. Die Pferde sind intelligent und lernfähig. Das Pferd ist außerdem mutig, hart und widerstandsfähig.
Achal Tekkiner
Es ist eine alte Pferderasse. Sie wurde bereits vor 3000 Jahren gezüchtet. Es sind zähe Pferde, die widerstandsfähig sind. Mit dem Pferd können große Entfernungen zurückgelegt werden, das in kurzer Zeit. Auch in der Wüste ist das Pferd einsetzbar. Die Tier sind nämlich abgehärtet, was Hitze und Durst angeht.
Das Pferd hat auch Einfluss auf den Araber genommen und auf weitere Pferderassen aus Ägypten, Indien und China.
Das Pferd wird heute vorwiegen als Springpferd verwendet, aber auch als Dressurpferd. Aber auch als Rennpferd und als Distanzpferd. Sie haben eine hohe Leistungsfähigkeit und eine große Ausdauer.
Das Stockmaß ist 1,50 – 1,60 Meter. Der Körperbau ist besonders, weil die Hinterbeine und Vorderbeine eine enge Stellung haben. Sie haben einen steilen Hals und einen langen Rücken. Die Lenden sind aber eher schwach gebaut.
Die Pferde sind kühn, mutig, intelligent, empfindsam und gehorsam. Die Pferde haben ein feines und dünnes Fell. Die Färbungen können variieren: Füchse, Schimmel, Rappen und Falben.
Die Pferde nehmen ihre Umgebung immer genau wahr und sie sind trittsicher. Die Farben haben immer einen leichten Goldschimmer.
Dartmoorpony
Kommen wir wieder zu einem Pony, aber ein ganz besonderes. Es hat den Namen von seinem Ursprungsort. Es kommt aus dem Moor im Südwesten Englands. Das Dart kommt vom Fluss, der hier in der Nähe ist.
Die Rasse ist im Mittelalter entstanden. Seit dem 19. Jahrhundert wurde die Rasse mit anderen Rassen gekreuzt. Ende des 2. Weltkriegs ist die Rasse aber fast ausgestorben. Heute wird das Pony wieder reinblütig gezüchtet.
Die Ponys haben kleine Ohren und einen schmalen Kopf. Sie haben kräftige Hinterhände und einen muskulösen Rücken.
Die Mähne und der Schweif sind schön und dicht. Die Rasse eignet sich besonders gut für Kinder, weil sie so sensibel und gutmütig sind. Das Stockmaß ist meist 1,20 Meter.
Dänisches Warmblut
Es wurde im 14. Jahrhundert im Dänemark gezüchtet. Hier wurden norddeutsche Pferde mit den spanischen Hengsten gekreuzt. Sie wurden dann mit Hengsten gekreuzt, die weltweit anerkannt waren.
Es ist ein sehr gutes und wertvolles Turnierpferd, das immer gute Erfolge hat. Es ist ein gut ausbalanciertes Pferd, das einen langen, geraden und eleganten Kopf hat. Es hat einen muskulösen Hals, einen guten Widerrist und eine abgeschrägte Schulter.
Es hat einen kräftigen Rücken und eine lange und flache Kruppe. Die Beine sind kräftig mit guten Gelenken. Das Stockmaß ist 1,60 – 1,70 Meter.
Dalespony
Es wird wieder etwas kleiner mit dem Dalespony. Es stammt aus dem englischen Yorkshire und ist mit dem Fellpony verwandt. Sie stammen aus den gleichen Regionen und haben auch die gleichen Vorfahren.
Das Pony hat nur ein Stockmaß von 1,40 Meter. Es ist aber für seine kleine Größe sehr stark. Es kann bis zu 100 Kilo tragen. Deswegen wurden die Ponys oft für schwere Arbeiten eingesetzt. Oft auch unter Tage als Arbeitstier und Blei- und Kohleminen. Das Pony hat außerdem aber auch einen außergewöhnlichen Trab.
Sie werden heute nur noch als Freizeitpferde eingesetzt oder auch als Kutschpferde. Auch im Tourismus sind sie zu sehen, hier werden sie als Packpferde eingesetzt.
Die Pferde sind ausgeglichen und gutmütig und sie sind hübsch anzuschauen. Der Kopf ist fein mit hübschen und freundlichen Augen. Der Rücken ist kurz und stark, die Beine sind kräftig.
Criollo
Dies ist ein argentinisches Rennpferd. Sie haben sich von Pferden aus dem 16. Jahrhundert entwickelt. Ab dem 19. Jahrhundert wurden dann auch Rassen aus Europa und Nordamerika eingekreuzt.
Es ist ein genügsames und ausdauerndes Tier. Es ist hart und robust, sodass man früher sogar dachte, das Pferd sei unempfänglich für Krankheiten.
Durch das Einkreuzen von anderen Rassen dann verlor das Pferd seine Eigenschaften und das Tier wurde zunehmend sensibel und anfälliger. Deswegen wurden die Züchtungen gestoppt. Heute ist das Pferd stämmig und kräftig. Es hat einen eleganten Kopf und einen muskulösen Hals. Der Rücken ist kurz und kräftig. Die Kruppe ist mittellang.
Die Beine sind kurz aber gut gebaut. Die Größe ist 1,40 – 1,52 Meter.
Connemara
Das Pferd kommt aus Irland. Sie wurden vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt. Heute sind sie aber nur noch Reitponys.
Sie sind zäh und haben eine gute Ausdauer. Sie sind zudem sehr schnell und haben einen guten Charakter. Die Ponys werden 1,30 – 1,45 Meter groß und haben ein großes Temperament. Vor allem bei den Jugendlichen sind sie sehr beliebt.
Der Kopf ist klein und gerade und der Hals ist lang. Die Schultern sind kräftig und schräg. Die Hufe sind klein und hart.
Der kompakte und kräftige Rumpf ist noch eine prägnante Eigenschaft.
Cob
Es ist eigentlich keine direkte Pferderasse und es gibt keine wirklich einheitlichen Vorfahren. Es ist ein kräftiges Pferd, das aber relativ klein ist. Das Pferd kommt aus England, hier hat es seinen Ursprung.
Heute wird es aber auch in Frankreich gezüchtet. Es wird vor allem als Zugtier eingesetzt, aber auch als Freizeitpferd.
Der Kopf ist freundlich und hat eine breite Stirn. Der Kopf ist aber im Vergleich zum Körper eher klein. Der Hals ist muskulös und die Mähne ist meistens geschoren.
Der Rücken ist kurz und breit und die Beine sind kurz aber kräftig. Die Hinterhand ist muskulös und gut gebaut, wodurch das Pferd gut springen kann.
Der Charakter ist ruhig und lieb. Das Stockmaß beträgt 1,53 Meter.
Clydesdale
Das Pferd kommt aus dem Tal vom Fluss Clyde, daher stammt der Name. Dies ist eine schottische Grafschaft. Mitte des 19. Jahrhunderts hatte man angefangen, die Rasse zu züchten.
Es ist ein großes und starkes Pferd. Der Charakter ist lebhaft und gutmütig. Das Pferd hat außerdem viel Temperament. Die Pferde können in verschiedenen Gebieten eingesetzt werden. Es sind starke Arbeitstiere. Sie können schwere Lasten schleppen, aber man kann auch gut auf ihnen reiten.
Sie werden oft zum Voltigieren eingesetzt. Der Kopf ist gerade und der Hals ist schön und gebogen. Der Widerrist ist schön ausgeprägt. Dieser liegt höher als die Kruppe.
Die Schultern sind schräg und muskulös. Das Pferd hat aber einen eher kurzen Rücken, der aber stark ist. Die Beine sind lang und haben an den Fesseln einen Behang. Das Tier hat einen prägnanten Trab, deswegen wird das Pferd oft für Shows eingesetzt.
Es ist eine sehr große Pferderasse mit 1,80 Meter Stockmaß.
Cleveland Bay
Das Pferd stammt aus dem englischen Yorkshire. Es geht aus dem Chapman Horse hervor. Es ist ein gutes Arbeitspferd.
Gekreuzt wurde das Pferd mit Berbern und spanischen Pferden. Es ist ein sehr vielfältiges Pferd. Es kann nämlich vielseitig eingesetzt werden. Das kann sein als Zugpferd sein, aber auch als Wagenpferd und Reitpferd. Es hat niemals Anpassungsschwierigkeiten.
Das Pferd wurde später mit dem englischen Vollblut gekreuzt. Hierdurch wurde es dann leichter und auch edler. Es wurde dann als Reitpferd eingesetzt und als Fahrpferd.
Das Kopf ist groß und ramnasig, der Hals ist lang und muskulös. Die Schulter ist lang und kraftvoll und auch der Rücken ist lang und stark.
Die Beine jedoch sind relativ kurz und das Stockmaß ist 1,65 – 1,70 Meter.
Mustang
Hierbei handelt es sich nicht nur um das bekannte Auto, es ist zuerst einmal eine Pferderasse. Es sind die wilden in Amerika lebenden Tiere, die seit dem 16. Jahrhundert bekannt sind.
Es ist aber keine reine Wildpferderasse. Die Mustangs stammen von normalen Hausrassen ab. Aber viele sind weggelaufen und führten ein wildes Leben fortan.
Mustangs werden nicht gezielt gezüchtet. Es waren ursprünglich eher kleine und zähe Tiere. Sie hatten ein Stockmaß von 1,40 – 1,50 Meter. Maximum ist hierbei 1,52 Meter. Sie haben harte aber kleine Hufe, die an relativ kurzen Beinen enden.
Der Kopf ist eher nicht fein. Der Mustang ist dafür bekannt, dass er einen eigenen Willen hat. Es ist außerdem ein zähes Tier mit einem unbändigen Temperament.
Morgan Horse
Dieses Pferd hat seinen Ursprung in Amerika. Es ist sogar die älteste Pferderasse aus Nordamerika. Alle hier gezüchteten Pferde gehen auf das Morgan zurück. Heute wird dieses Pferd viel als Showpferd eingesetzt. Es hat langes und dichtes Deckhaar, was den Showfaktor ausmacht.
Es hat aber außerdem eine breite Brust. Auch Muskeln hat das Tier nicht zu wenig, deswegen werden die Tiere auch gerne als Fahrpferde eingesetzt. Die Rasse hat einen eher ausgeglichenen Charakter. Es ist außerdem sehr menschenbezogen, was man ja nicht bei jeder Rasse hat.
Auch die Handhabung ist eine einfache bei diesen Pferden. Diese Pferde zeichnen sich vor allem in ihrer Vielseitigkeit aus. Die Größe bemisst sich immer auf ca. 1,55 – 1.60 M. Es ist ein aktives und muskulöses Pferd, das gerne gefordert wird.
Die Bewegungen sind hierbei aber nicht zu raumgreifend, trotzdem energisch genug. Wenn man das Pferd nicht gerade für Shows einsetzt, wird es auch als Kutsch- Reit- und Zugpferd genutzt.
Lusitano
Ein weiteres Pferd, das nicht in dieser Liste fehlen darf, ist das Lusitano. Es stammt aus Portugal und ist dem Barocktyp ähnlich.
Das kommt vor allem von dem Kopf, der wirklich eindrucksvoll ist. Aber auch der geschwungene Hals macht durchaus etwas her und ist charakteristisch für das Pferd. Die Schultern sitzen auch. Die Tiere gelten als sensibel, aber auch lebhaft und unerschrocken.
Es ist eine der ältesten Pferderassen in Westeuropa. Die Eigenschaften haben sich später dann vor allem in der hohen Schule und auch im Stierkampf ausgezeichnet. Das Tier hat dabei aber ein ausgeglichenes Temperament und ist hart, genügsam, mutig und intelligent.
Die Rasse wird oft als Kutschpferd eingesetzt, aber auch als Reitpferd und Zugpferd. Das Stockmaß kann 1,55 – 1,65 M erreichen.
Lokaler
Diese Rasse kommt ursprünglich aus Tadschikista. Das Stockmaß ist 1,50 M. Das Pferd hat vor allem eine immense Ausdauer und ist trittsicher. Eben wegen Trittsicherheit ist es besonders als Reitpferd und Zugpferd geeignet.
Eine Besonderheit ist auch der Galopp. Auch Springen kann man dem Pferd definitiv zutrauen. Der Trab ist regelmäßig und deswegen angenehm.
Der Kopf ist eher mittelgroß, wirkt aber sehr freundlich. Der Hals ist dabei kurz und gerade und die Beine sehr muskulös. Die Hufe sind stahlhart und können vieles ab. Die Rasse gibt es als Schimmel, Fuchs und mit dünnem Langhaar.
Das Pferd wird oft als Tragtier eingesetzt. Aber auch bei Reiterspielen ist es anzutreffen. Bei der Zucht wird vor allem auf Wendigkeit, Ausdauer, Mut und die Sprungkraft wertgelegt.
Litauer Kaltblut
Dieses Pferd kommt ursprünglich aus dem russischen Litauen. Es ist erst 200 Jahre alt und damit eine recht junge Pferderasse. Das Pferd kann bis zu 1,60 Meter groß werden. Es hat ein eher ruhiges Gemüt. Deswegen wird es vor allem in der Landwirtschaft eingesetzt.
Es existiert vor allem als Fuchs, Brauner oder Schimmel. Das Stockmaß der Schimmel ist hierbei 1,50 M.
Der Kopf ist mittelgroß und hübsch anzusehen. Hals und Schultern sind hierbei kräftig, sogar sehr. Das Pferd kann bis zu 800 Kilogramm auf die Waage bringen. Es wird aus dem Grund vor allem als Zugpferd verwendet für die Landwirtschaft, aber auch als Kutschpferd wurde es schon eingesetzt.
Der Charakter des Pferdes ist sehr gutmütig mit einem ruhigen Temperament, es ist aber auch leistungsstark und zugfähig.
Lipizzaner
Hierbei handelt es sich um ein Kaiserschimmel. Es gehört auch zu den Barockpferden. Die meisten der Lipizzaner sind Schimmel, diese werden dann mit der Zeit weiß. Das sind im Durchschnitt 4 – 10 Jahre. Neben den Schimmeln haben sich bis heute aber auch braune entwickelt. Daneben auch noch Rappen und Füchse.
Das Lipizzaner ist ein elegantes Pferd, mittelgroß und kompakt.
Hals, Kopf und Schultern passen bei diesem Pferd besonders gut zusammen. Es war ursprünglich ein schweres Pferd. Es hat im Mittelalter als Schlachtross gedient. Das Stockmaß der Pferde ist 1,55 – 1,65 M.
Der Gang dieser Rasse ist eher federnd, auch perfekt ist es für den Galopp. Auch in der Dressur kann das Pferd ausgezeichnet eingesetzt werden. Da es sich um ein besonders lernwilliges Tier handelt, wird es auch oft für die hohe Schule eingesetzt.
Die Rasse hat außerdem eine gute Ausdauer, viel Energie und es ist in vielen verschiedenen Bereichen einsetzbar. Die Pferde erreichen oftmals ein ziemlich hohes Alter.
Hokkaido
Diese Pferderasse ist vor allem in Japan bekannt. Die Rasse kommt hier nämlich überwiegend auf den Inseln Hokkaido, Honshu und Kiushiu vor. Es ist ein mittelgroßes Pony mit einem Stockmaß von 1,30 – 1,40 M.
Das Hokkaido hat Merkmale von mongolischen Ponys. Es ist aber viel langsamer als diese. Dennoch ist es trittsicher, genügsam und unempfindlich gegenüber verschiedenen klimatischen Bedingungen und Veränderungen. Es ist in dieser Hinsicht sehr anpassungsfähig.
Früher wurde das Pferd oft mit europäischen und russischen Pferderassen gekreuzt. Das hat sich aber nicht bewährt und wurde deswegen wieder eingestellt. In Japan hat dieses Pferd vor allem eine besondere Verwendung. Hier wird es überwiegend als Arbeitstier genutzt.
Das Pferd hat keine festgelegte Farbe. Es kann in den verschiedensten Farben vorkommen.
Knabstupper
Diese Rasse hat ihren Ursprung in Dänemark. Es ist ein Tigerschecken, der durch seine Optik sehr auffällig ist. Die Rasse gibt es in zwei verschiedenen Zuchtrichtungen. Das ist einmal der eher barocke Typ. Dann gibt es auch noch den modernen Typen.
Der Moderne Typ ist mit einem Sportpferd gleichzusetzen. Man kann es mit dem deutschen Reitpferd vergleichen.
Der barocke Typ hingegen ist kräftiger und hat auch einen kräftigeren Hals. Auch die Hinterhand ist muskulös. Die Kennzeichnung ist vor allem die Tigerscheckenfärbung des Pferdes dieser Rasse. Hierbei gibt es aber auch nochmal 5 weitere Grundvariationen.
Früher wurde die Rasse als Zug- und Kutschpferd genutzt. Heute wird es aber eher als Reitpferd eingesetzt. Das Stockmaß liegt bei 1,60 M.
Jütländer
Nicht vorenthalten möchten wir Ihnen auch dieses besondere Pferd. Es handelt sich hierbei um eine dänische Kaltblutrasse.
Sie wurde mit unterschiedlichen Ambitionen und Zielen gezüchtet. Es ähnelt dem Haflinger aufgrund von Farbe und Behang.
Es ist aber ein schweres Arbeitspferd, das einen großen Kopf hat, dazu lange Ohren und einen freundlichen Ausdruck im Gesicht.
Die Beine sind dick und kurz und haben einen dichten Behang. Das Stockmaß beträgt höchstens 1,60 M. Es ist ein zuverlässiges und arbeitsfreudiges Tier. Es lernt äußerst schnell, hat dabei aber auch ein Temperament. Die Bewegungen sind korrekt in jeglichen Gangarten, außerdem hat das Pferd eine gute Sprungkraft.
Italienisches Kaltblutpferd
Dieses Pferd stammt aus Mitte und Norditalien. Der Kopf und das Gesicht sind aufgeweckt, dazu hat das Tier ein kleines Maul.
Der Kopf wirkt außerdem freundlich und intelligent. Die Gestalt ist sonst eher gedrungen, dazu kommt aber ein starker Hals. Das bietet einen interessanten Kontrast. Der Rücken ist breit und die Beine sind kräftig mit einem kurzen Behang.
Das Stockmaß liegt zwischen 1,50 – 1,60 m. Die Pferde wurden ursprünglich als Pack- und Zugpferde genutzt, das hielt aber nur bis kurz nach dem 2. Weltkrieg.
Die Rasse wird heute eher als Reitpferd genutzt. Es ist heute ein sanftes, dabei aber kraftvolles und schnelles Zugpferd.
Holsteiner
Das ist ein Pferd mit einem kräftigen Hals. Dazu kommt ein ausdrucksstarker Kopf. Ganz typisch ist der mittellange Rücken mit schlanken, harten Beinen. Es ist ein athletisches Pferd, das sehr ausdrucksstark ist. Es ist ein Reitpferd, das sich außerdem gut fürs Springen eignet.
Aber auch für das Dressurrreiten wird es eingesetzt. Das Pferd ist unkompliziert, einsatzfreudig und hat starke Nerven. Es ist sehr zuverlässig und kann sehr gut springen. Der Schritt ist lang mit einem raumgreifenden Trab. Der Galopp ist schwungvoll. Das Stockmaß ist 1,60 – 1,72M.
Highland Pony
Diese Rasse kommt eigentlich aus Schottland, eine eher raue Gegend. Die Rasse ist schon sehr alt. Es wird sogar vermutet, dass sie auf die Eiszeit zurückgeht.
Es hat eine trittsichere Art, deswegen wurde es oft als Packpferd eingesetzt. Es kann dabei sowohl im Gebirge als auch an steilen Hängen eingesetzt werden. Hier diente es früher den Jägern dazu, die erledigte Beute zu tragen.
Heute wird die Rasse vor allem als Reitpferd genutzt.
Typisch ist der kräftige Hals, das feine Langhaar und der kurze, breit Kopf. Die Nüstern sind eher groß und die Augen lebhaft. Das Stockmaß beträgt ca. 1,42 m. Es kommt in den verschiedensten Farben vor, darunter grau, mausgrau, creme, Rotschimmel oder Fuchs.
Hessisches Warmblut
Diese Rasse ähnelt dem Hannoveraner. Es ist quasi ein typisches Deutsches Reitpferd. Es ist aber etwas seltener und hat erst im letzten Jahrzehnt an Bedeutung gewonnen. Es wurde herkömmlich als reines Sportpferd herangezüchtet.
Früher war es deswegen etwas stärker und schwerfälliger. Heute ist die Rasse leichter und eleganter, aber auch sportlicher. Es ist intelligent, sensibel und hat ein ruhiges Temperament. Die Rasse hat einen besonders ausdrucksstarken Kopf, eine schräge Schulter und schlanke Gliedmaßen. Das Stockmaß liegt bei 1,65 – 1,75 m. Es wird heute im Dressurreiten und beim Springen eingesetzt.
Hannoveraner
Dies ist ein Sportpferd, das in den letzten Jahren in vielen verschiedenen Pferdesportarten geglänzt hat. Das ist vor allem in den Bereichen Dressur- und Springreiten gewesen. Es hat ein eher rechteckiges Format, damit ist es eine typische und moderne Rasse.
Es ist kraftvoll und elegant und der Kopf besticht durch Feinheit und Ausdrucksstärke, wobei er eher mittelgroß ist.
Die Schultern sind erstklassig und schräg, das Pferd hat einen starken Rumpf und einen mittellangen Rücken. Auffällig ist besonders die gute Gangart, wodurch das Pferd vor allem im Sport sehr begnadet ist.
Das Pferd ist aufnahmefähig, aufmerksam, ausgeglichen aber das alles gepaart mit einem guten Temperament. Das Stockmaß ist 1,65 – 1,75 m.
Hafllinger
Das ist ein Gebirgspony aus Südtirol. Aus der Gegend von Bozen und Meran stammt es ursprünglich. Haflinger haben ein lebhaftes Temperament, sind aber auch gutmütig und willig.
Außerdem hat das Pferd ein gutes Ausdauervermögen. Es zählt offiziell zu den Ponys bzw. Kleinpferden. Es hat einen edlen Kopf mit großen Augen, weiten Nüstern und kleinen, aufmerksamen Ohren.
Die Beine sind mit trockenen Gelenken und harten Hufen ausgestattet. Das Fell ist rotbraun bis gold, die Mähne und der Schweif sind weiß. Manche der Tiere sind im Turniersport angesiedelt, meistens wird es aber als Zugpferd genutzt.
Es gibt viele Fahrer, die 2 – 4 Ponys der Rasse vor den Zug spannen. Aber es wird auch beim Westernreiten eingesetzt. Hier vor allem im Trail und Reining.
Trakehner
Dies ist besonders in Deutschland eine bedeutende Pferderasse, die nicht mehr wegzudenken ist. Diese Rasse macht sich besonders gut in den Bereichen Dressur und Vielseitigkeit. Es handelt sich hierbei um eine edle Warmblutrasse. Sie wird nur reinblütig gezüchtet.
Das Pferd ist dem modernen Reitpferd sehr ähnlich, es gibt keine großen Unterschiede. Es hat einen langen und sehr edlen Hals, schräge Schultern, die sich gut einfügen, einen ausgeprägten Widerrist und die Kruppe ist muskulös.
Es ist ein , das aber trotzdem auch mal eigenwillig sein kann. Bei Profis wird vor allem geschätzt, dass das Pferd so sensibel ist. Kinder und Jugendliche sind auch große Fans von diesem Pferd. Das aber vor allem dann, wenn sie schon ein paar Erfahrungen mit Pferden gesammelt haben.
Das Pferd ist hart, hat Mut und ist sehr intelligent. Allgemein eignet sich diese Rasse für alle Reitsportarten. Sie sind aber eher selten in den Bereichen Fahrsport und Springreiten zu sehen. Die Rasse hat ein Stockmaß von bis zu 1,60 – 1,70 m.
Tinker
Das ist eine Rasse, die ursprünglich aus England stammt. Aber auch in Schottland ist sie vertreten. Dann wurde sie auf dem ganzen europäischen Kontinent gezüchtet.
In 20. Jahrhundert wurde das Pferd als Farbrasse gezüchtet. Es ist ein starkes und kräftiges Arbeitstier, hat aber einen eher gedrungenen Körperbau.
Es hat unterschiedliche Erscheinungsbilder und unterschiedliche Ausprägungen. Schecken kommen in schwarz, braun, als Fuchs aber auch weiß. Es gibt manchmal auch einfarbige Tinker.
Es hat einen dichten Fesselbehang und langes Deckhaar. Das Pferd wurde ursprünglich als Zugpferd und Arbeitspferd eingesetzt. Es ist robust und hat einen ausgeglichenen Charakter.
Die Rasse kann aber auch mal, je nach Ausprägung, stur wirken. Durch den gedrungenen Körperbau ist das Pferd eher weniger für Springen und Dressur geeignet. Die Rasse wird vor allem als Therapiepferd eingesetzt.
Es ist aber auch ausdauernd im Schritt und auch im Trab. Das Stockmaß ist 1,35 – 1,70 m, hat also eine große Spanne. Heute wird das Pferd als Zugpferd genutzt.
Tersker
Die Rasse kommt aus Russland. Es ist ein orientalisches Reitpferd. Der Körperbau ist elegant, wodurch das Pferd besonders auffällt. Es hat einen feinen Kopf, kluge Augen und Schichelohrne, die sich gut ins Gesamtbild einfügen.
Es ist vor allem als Schimmel vertreten. Es gibt aber auch andere Farben, die eher klar sind. Das Pferd hat eine immense Ausdauer. Es wird für Distanzritte, Rennen und auch fürs Springen eingesetzt.
Die Hinterhand ist kraftvoll und der Schweif ist hoch angesetzt. Das Stockmaß kann bis zu 1,50 m erreichen. Vor allem kommt es in der weißen Farbe vor.
Tennessee Walking Horse
Dieses Pferd wurde im 19 Jahrhundert gezüchtet als Gangpferd. Das Aussehen und auch die Größe von dem Pferd kann ganz unterschiedlich ausfallen. Generell ist es aber im Durchschnitt mittelgroß, elegant und harmonisch. Der Kopf ist groß und es hat einen kräftigen und langen Hals.
Der Rücken ist kurz, passt aber sehr gut in das allgemeine Erscheinungsbild. Auch der hochgesetzte Schweif fügt sich gut ein. Die Pferde sind freundlich, ruhige und intelligent. Sie sind zudem aber auch ziemlich Menschenbezogen.
Das Markenzeichen der Pferde ist eine besondere Gangart, der Walk. Das ist ein schnellerer Schritt. Die einzelnen Schritte sind hierbei länger als sonst, die Hinterhufe setzen auf, bevor die Vorderhufe aufsetzen.
Dieser langsame Flatwalk kann bis zu 11 km/h erreichen. Der Running Walk ist schneller mit 16 km/h im Durchschnitt. Der Running Walk ist damit so schnell wie der Trab.
Das Stockmaß kann bis zu 1,55 – 1,65 m erreichen. Es gibt das Pferd in allem unterschiedlichen Farben.
Tarpan
Diese Rasse war mal das vorherrschende Wildpferd in Europa. Das zog sich bis in das 19. Jahrhundert. Dann wurde es leider vollständig ausgerottet.
Das Tarpan, das es heute wieder gibt, stammt aus einer Rückzüchtung vom polnischen Konik. Das Pferd ist heute eher kompakt mit einem langen und groben Kopf du mit dicken Ohren. Die Nüstern nicht groß.
Die Beine sind stämmig und sehr kraftvoll. Die Ponys sind immernoch halb verwildert und haben eine große Widerstandfähigkeit. Sie sind außerdem robust und genügsam. Das Stockmaß liegt bei maximal 1,32 m.
Shire Horse
Dieses Pferd ist wirklich groß, wahrhaftig ein Koloss. Es ist eine sehr alte Rasse, die bereits im Mittelalter existierte. Damals wurden die Tiere für Kämpfe und Turniere verwendet. Heute wird die Rasse aber immer weniger gezüchtet. Das liegt darin begründet, dass das Tier nicht mehr als Arbeitstier gebraucht wird.
Das Pferd wird heute eher als repräsentatives Tier genutzt. Es gibt manche Brauereien, die diese Rasse immer noch für Werbung vor Kutschen spannen. Das Pferd ist zwar groß, dennoch hat es aber gut Proportionen. Es wirkt nicht klobig und hat eine große Kraft. Auch die Beine sind sehr kräftig. Es zählt sogar zu den kräftigsten Pferden auf der Welt.
Das Pferd kann bis zu 5 Tonnen ziehen und das sogar über einen langen Zeitraum. Die Rasse erreicht ein Stockmaß bis zu 1,72 m. Manche Tiere werden aber noch viel größer.
Shetland Pony
Dieses ist eine sehr bekannte Pferderasse. Sie ist aber auch schon sehr alt. Es ist sogar eine der ältesten europäischen Pferderassen. Die Rasse kommt von den Shetlandinseln, denen sie auch den Namen verdankt.
Heute sind diese immernoch der Inbegriff für das typische Pony. Fast jeder verbindet dieses Pony immer hiermit.
Es hat ein paar typsische Merkmale. Dazu zählt auf jeden Fall die Zwergform. Das Pony ist sehr klein. Sie überschreiten auch im Alter nicht das Durchschnittliche Stockmaß von 1,05 m.
Die Ohren sind klein und aufgestellt. Der Schweif ist aber auch prägnant mit einer starken Behaarung. Sie wurden herkömmlich als Reittiere und auch als Lasttiere eingesetzt, weil sie auch eine gute Kraft haben. Es wird heute aber eher als Reitpferd für Kinder verwendet. Die maximale Größe ist 1,05 meter.
Schwarzwälder Fuchs
Dieses Pferd stammt aus dem Mittelgebirge aus dem Südwesten von Deutschland. Es stammt aber eigentlich vom Noriker aus Österreich ab. Es sind besonders edle Pferde. Sie haben einen hübschen und kleinen Kopf. Die Augen sind hierbei groß und aufmerksam.
Die Beine sind aber kräftig, kurz und wenig empfindlich. Sie haben einen schönen Fesselbehang. Es ist ein gutmütiges Pferd mit feinen Bewegungen. Die Bewegungen passen außerdem gut zusammen.
Das Pferd hat einen großen Arbeitseifer, Härte, Ausdauer und eine Trittsicherheit. Die Rasse ist besonders als Zugpferd geeignet, aber auch als Arbeitspferd. Hier kann es auf dem Feld gut arbeiten, aber auch im Wald.
Das Pferd kann ein Stockmaß bis zu1,40 – 1,60 m erreichen. Es existiert als Fuchs mit einer hellen Mähne und mit hellem Schweifhaar.
Russisches Kaltblut
Ein weiteres besonderes Pferd, das in unserer Liste nicht fehlen darf. Das Pferd stammt aus Russland, wo es zuerst gezüchtet wurde. Der Kopf ist schön anzuschauen, hat kleine Augen und kleine Ohren.
Die Gliedmaßen sind hierbei kurz, stabil und auch kräftig. Die Hufe sind mittelgroß, aber auch stark für die Größe. Die Bewegungen dieser Rasse sind eher langsam im Schritt und im Trab. Das Pferd hat eine starke Zugkraft. Es ist auch ein Pferd, dass gerne und stark arbeitet.
Es wird oft in der Forstwirtschaft eingesetzt und ist hier heute garnicht mehr wegzudenken. Das Pferd hat eine freundliche und ausgeglichene Art.
Reitpony
Das Pony kennen wir sicherlich auch alle. Das Reitpony ist aus dem heutigen Reitsport nicht mehr wegzudenken. Es war sehr erfolgreich in der deutschen Ponyzüchtung, hier hat es sich sehr bewährt.
Dieses Pony kommt dem Reitpferd näher als alle anderen Ponyrassen. Der Kopf ist typisch klein, hat eine liebe Ausstrahlung und dabei lebhafte Augen. Das Pony wurde gezüchtet, damit es für das Kinderreiten eingesetzt werden konnte.
Das Pony eignet sich hierbei für die Dressur aber auch fürs Springen. Auch für Erwachsene eignet sich das Pony, wenn diese nicht so groß sind und Verwendung für ein kleines Pony haben.
Damit es noch als Reitpony zählt, darf es nicht größer als 1,48 m sein. Nur dann darf es auch noch bei Turnieren auftreten. In der Dressur werden die Ponys von Kindern und Jugendlichen geritten. Hier aber auch beim Springen und in der Vielseitigkeit. Das Pony an sich ist also auch vielseitig einsetzbar. Das geht nur, wenn die Kinder und jugendlichen nicht älter als 16 Jahre sind.
Das Reitpony wird in Europa stark gezüchtet. Das Stockmaß liegt bei 1,38 – 1,48 m.
Quarter Horse
Dies stammt von verwilderten Pferden ab. Es kam vor allem in Amerika vor. Hier wurde es mit Arabern und mit dem englischen Vollblut gekreuzt.
Die Rasse hat ein Stockmaß von 1,55 m. Es werden vor allem Füchse gezüchtet. Es kommen dazu aber auch andere Grundfarben vor. Der Name basiert auf der Eigenschaft des Pferdes, sehr schnell rennen zu können.
Es gibt kein anderes Pferd, dass die Strecke von 400 Metern so schnell wie dieses Pferd zurücklegen kann. Der Kopf ist kurz, die Augen groß und es hat kräftige Sprunggelenke. Die Pferde sind ausdauernd und widerstandsfähig. Sie haben ein starkes Temperament und einen treuen Charakter.
Es ist ein vielseitig einsetzbares Pferd, deswegen gilt es als gutes Familienpferd, Rennpferd für Kurzstrecken, als Sportpferd und auch als Cowboypferd.
Prewalskipferd
Dieses Pferd kommt ursprünglich aus der Mongolei. Hier lebt es auch heute noch verwildert. Die Rasse war fast ausgestorben, heute wird sie aber reinrassig in Zoos gezüchtet.
Das Stockmaß erreicht 1,24 – 1,45 m. Hier gibt es vor allem helle Füchse und Falben in unterschiedlichen Schattierungen.
Die Mähne und auch der Schweif sind dunkler, die Beine haben Querstreifen. Es ist eigentlich ein Steppenpferd mit einer sehr großen Ausdauer und Kraft.
Auch wenn harte Bedingungen herrschen, können die Tiere noch überleben. Die Beine haben gut geformte und harte Hufe. Der Charakter ist eher speziell, manchmal sowas schwierig. Deswegen ist es eher weniger als Nutzpferd oder Reitpferd geeignet.
Pinto
Das ist eine nordamerikanische Züchtung. Es stammt von verwilderten, spanischen Pferden ab. Es ist eine Farbrasse, die verschiedene Größen haben kann. Das Stockmaß ist 1,43 – 1,65 m.
Es gibt hierbei zwei verschiedene Farbtypen, die gezüchtet werden. Manche haben weiße Flecken auf einem dunklen Grund, es gibt aber auch eine andersherum geordnete Färbung. Es ist eine schöne Pferderasse mit einem mittelgroßen Kopf. Die Augen sind groß und die Ohren klein. Pintos sind Allrounder mit vielen verschiedenen Talenten.
Die Pferde können gut springen, es ist aber auch ein sehr schnelles Pferd mit einer großen Ausdauer und einer guten Zähigkeit. Es ist Widerstandsfähig, deswegen sind die Pferde auch bei den Indianern sehr beliebt.
Palomino
Dieses Pferd stammt aus Spanien ab. Hier wurde es im 16. Jahrhundert dann nach Amerika gebracht. Die Heimat ist nun Nordamerika. Das Pferd ist goldbrauen. Es gibt aber verschiedene Farben. Das Aussehen und auch die Größe sind unterschiedlich. Es ist wegen der Kreuzung eigentlich keine Pferderasse an sich, das soll sich aber ändern und das Pferd als Rasse soll anerkannt werden.
Damit der Zuchtverband die Rasse anerkennt, müssen die Pferde eine bestimmte Fellfarbe haben. Diese soll der Farbe der amerikanischen Goldmünze so doll wie möglich ähneln. Die Abweichung vom Hellen ins Dunkle darf nicht mehr als 15 % sein. Schweif und Mähne müssen flachfarben sein oder silbern.
Es gibt die Rasse in allen Größen. Die Pferde haben meistens den Körperbau von einem Araber. Es ist ein wiederstandfähiges Pferd mit einer großen Ausdauer. Besonders Cowboys nutzen die Pferde deswegen. Die Tiere haben außerdem ein freundliches Wesen und ein Temperament, deswegen eignet es sich auch gut als Pferd die die ganze Familie.
Österreichisches Warmblut
Dieses Pferd, bzw. die Rasse, kommt dem deutschen Reitpferd besonders nahe. Die Zucht soll ein mittelgroßes, praktisches Sportpferd ergeben. Es soll sich für das Springreiten eignen, aber auch für die Dressur.
Das Gebiet, in dem die Pferde am meisten gezüchtet werden, liegt in Österreich. Hier ist es auch am meisten verbreitet. Das Stockmaß des Pferdes kann bis zu 1,60 m erreichen. Das Pferd kommt in fast allen Farben vor.
Es gibt heute nur noch recht wenige Zuchtpferde, die aus der ursprünglichen Rasse bestehen. Deswegen wurden einige Zuchtstuten aus Deutschland hinzugekauft. Damit hat sich der Bestand groß verändert. Vorher waren es 1668 Stuten. Jetzt sind es schon 14098.
Oldenburger
Wie der Name schon sagt, kommt diese Rasse aus Deutschland, Oldenburg. Heute ist es ein perfektes Pferd für den Sport. Es bringt auch internationale Erfolge ein. Bei dem modernen Oldenburger gibt es immer ein typisches Erscheinungsbild.Es sieht dem modernen Sportpferdetypen sehr ähnlich. Die Beine sind starkknochig und können was ab.
Der Pferd hat sonst einen mittelgroßen Kopf und einen langen Hals, der sich daran anschließt. Der Widerrist ist sehr stark ausgeprägt. Zu dem Charakter zählen ein paar grundlegende Eigenschaften. Das sind Ruhe, Zähigkeit, Ausdauer. All das macht das Pferd zu einem guten Sprungpferd und Sportpferd.
Jede der drei Gangarten ist leicht, raumgreifend und taktmäßig. Das Pferd hat ei Stockmaß von 1,60 – 1,70 m. Vor allem vertreten sind braune, dunkelbraune und Rappen.
Zweibrücker
Dies ist eine deutsche Pferderasse. Sie kommt von einem sehr renommierten Gestüt in Deutschland. Das Gestüt wurde aber während des 2. Weltkrieges zerstört und danach wieder aufgebaut.
Danach trat aber ein Problem auf. Das Pferde wurde vorher als Arbeitspferd genutzt. Das war jetzt nicht mehr der Fall, weil es hierfür nicht mehr gebraucht wurde. Es wurde nämlich in den Bereichen Forstwirtschaft und Landwirtschaft immer mehr auf Maschinen umgestiegen.
Die Züchtung wurde in Folge dessen umgelagert. Der Pferd wurde jetzt als klassisches Sportpferd gezüchtet. Dazu wurden der Hannoveraner, der Holsteiner, der Oldenburger und der Westfale als Vorbilder genommen.
Das Erscheinungsbild des Zweibrückers ist dementsprechend an diesen Pferden angelehnt. Es hat einen kräftigen Kopf, eine kräftige Hinterhand und wird damit auch den international geltenden Ansprüchen von den Turnieren durchaus gerecht.
Die Rasse ist für einige Disziplinen besonders gut geeignet. Das sind Dressur, Springen, Vielseitigkeit und Fahren.
Das Pferd kommt dabei in vielen verschiedenen Grundfarben vor. Albinos zählen aber nicht dazu. Das Stockmaß dieser Rasse liegt bei 1,60 – 1,68 m.
Nordschwedisches Kaltblut
Diese Rasse kommt, wie der Name schon vermuten lässt, aus Schweden. Das Stockmaß beträgt 1,45 – 1,60 m erreichen.
Es ist ein fleißiges, kleines Zugpferd. Die Mähne von diesem Pferd ist dicht und grob. Der Kopf hat fast schon eine viereckige Form.
Die Schultern sind schräg. Deswegen kann die Rasse sehr gut galoppieren.
Geschichtlich geht die Rasse auf ate skandinavische Landrassen zurück. Es ist nahe verwandt mit dem norwegischen Dölepferd. Das Pferd war für eine Zeit kurz davor, auszusterben, weil es nicht wirklich geeignet für den Ackerbau war.
Es wurden daraufhin leichtere Kaltblutrassen bei der Züchtung eingekreuzt, das hat aber einige Zeit gebraucht.
Noriker
Die Rasse kommt ursprünglich aus Österreich und Bayern. Es erreicht ein Stockmaß von 1,55 – 1,65 m. Es wird vor allem als Reitpferd und als Kutschpferd eingesetzt.
Es ist ein mittelschweres und kräftiges Pferd. Dabei ist es außerdem noch sehr ausdauernd. Ab dem zweiten Weltkrieg wurden in die Rasse noch weitere Rasse eingekreuzt. Zum Beispiel der Abtenauer
Diese Rasse ist mittelschwer und langrechteckig. Außerdem trittsicher. Der Körper ist kompakt und gut bemuskelt. Das Fundament ist kräftig.
Es hat eine Besonderheit. Diese liegt darin, dass diese Rasse in vielen verschiedenen Farben vorkommt. Am meisten als Rappe, aber auch Braune und Füchse sind vertreten. Darunter außerdem viele verschiedene Schattierungen.
Der Charakter der Rasse ist ausgeglichen. Es ist außerdem körperlich wendig und trittsicher. Es hat einen guten Schritt und eine gut sitzbaren Trab. Deswegen ist es ein gut einsetzbares Freizeitpferd. Die Rasse wird eingesetzt für Sport, Reitsport, Kutsch- und auch als Arbeitspferd.
Nonius
Dies ist die älteste ungarische Warmblutpferderasse. Sie geht aber nicht auf die ungarische einheimische Rasse zurück.
Optisch erinnert es an ein typisches Kutschpferd. Die Rasse hat einen großen Kopf und einen langen, muskulösen Hals. Die Brust ist breit und tief angesetzt mit einem nur wenig aufgezogenen Unterbauch.
Der Widerrist ist ausgeprägt, der Rücken ist lang und breit. Der Stockmaß beträgt 1,55 – 1,65 m.
Das Pferd ist zäh nd robust. Es ist lebhaft, hat aber ein ausgeglichenes Temperament. Es ist gutmütig und auch sehr lernwillig. Mit 6 Jahren ist es frühestens ausgewachsen, es erreicht ein hohes Lebensalter und ist überaus fruchtbar.
Es ist vielseitig einsetzbar als Zugpferd in der Landwirtschaft, als Kutschpferd, Zirkuspferd und auch als Reitpferd.