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Die Reitarten und Reitferien

Reiten ist sehr vielfältig und es gibt verschiedene Arten, wie Sie reiten können. Nicht zuletzt deswegen ist es ein beliebtes Hobby. Viele Menschen entscheiden sich deswegen sogar dazu, ihre Ferien auf einem Reiterhof zu verbringen.
Der Reitsport
Bei dem beliebten Hobby des Reitens gibt es viel, was Sie erleben können. Sie können entweder ein Fachgebiet für sich auswählen oder auch die Varianz der verschiedenen Reitarten nutzen.
Da aber wie gesagt reiten nicht gleich reiten ist, stellen wir Ihnen hier die verschiedenen Arten des Reitens vor.
Eine tolle Möglichkeit, das Reiten schnell und intensiv zu lernen, sind Reitferien. Wenn Sie am Reitsport interessiert sind, sollten Sie diese Möglichkeit nutzen, um Ihre Fähigkeiten weiter auszubauen.
Dressurreiten
Viele Menschen haben sich auf das Dressurreiten eingestimmt und finden, die ist die beste Art des Reitens. Und da kann man durchaus verstehen, da dies eine Reitart ist, die besonders viel Feingefühl aber auch Training erfordert.
Wenn Sie Dressurreiten machen, werden die natürlichen Bewegungen des Pferdes genommen und dann durch gymnastische Forderungen erweitert.
Dem Pferd wird hierbei beigebracht, auf bestimmte Signale zu reagieren. Diese Signale werden in der Fachsprache auch aus Hilfen bezeichnet. Das Dressurreiten ist überaus gesund für die Pferde, denn die Pferde lernen dadurch, optimal mit dem Gewicht der Pferde umzugehen.
Pferde trainieren einen optimal geraden Rücken und geben dadurch auch dem Reiter ein sicheres Gefühl.
Reiter und Pferd können dann an Turnieren teilnehmen. Es gibt dabei verschiedene Lektionen, die auch unterschiedliche Punkte bekommen. Diese werden von 0 bis 10 vergeben.
Man kann dabei aber nicht verallgemeinern, wie genau die Punkte vergeben werden. Denn manchmal werden Punkte von den Richtern zusammen vergeben, manchmal zeigt aber auch jeder Richter eigene Punkte.
Bei den Turnieren wird auch oft zusammen mit Musik geritten. Diese wird auf den Schritt des Pferdes abgestimmt. Hierbei wird auch eine gewisse Emotionalität vermittelt, die die Zuschauer berührt. Hiermit kann man dann auch gut die Richter überzeugen.
Wenn es zu einem Turnier kommt, wird nicht nur das Pferd selbst beurteilt. Es wird auch beurteilt, wie der Reiter dem Pferd die Hilfestellungen gibt.
Je weniger Hilfestellungen der Reiter geben muss, desto besser wird dies gewichtet. Jeder Reiter hat hierbei immer die gleiche Aufgabe und kann sich auch die Musik, die im Hintergrund läuft, selbst aussuchen.
Der Reiter sollte aber auch immer auf seinen Sitz achten. Dieser sollte sicher sein und auch hierbei sollten die Hilfestellungen nicht zu deutlich sichtbar sein. Dies wird dann als ein gelungener Ritt bezeichnet.
Zu Beginn des 20. Jahrhundert ist es so, dass nur Männer diese Reitart ausübten. Dies galt den Offizieren, die Wettkämpfe untereinander austrugen. Heutzutage machen aber auch viele Frauen das Dressurreiten.
Voltigieren
Eine weitere Art ist das Voltigieren. Das ist im Grunde genommen das Turnen auf dem Pferd. Das Pferd kann sich dabei aber nicht komplett frei bewegen, da dies nicht sicher für den Reiter wäre. Es ist an einer Longe befestigt und läuft im Kreis.
Der Kreis ist aber groß genug bemessen. Im Durchschnitt läuft das Pferd einen Kreis von ca. 15 Meter Durchmesser. Ein erfahrener Lehrer führt das Pferd dabei.
Beim Voltigieren gibt es verschiedene Leistungsklassen. Hierbei werden die verschiedenen Gangarten des Pferdes durchgeführt.
Wenn Sie noch ein Anfänger im Voltigieren sind, werden Sie zunächst im Schritt anfangen. Denn Sie brauchen eine ganze Weile, bis Sie sich auf dem Rücken des Pferdes ausbalancieren können und sich dementsprechend auch sicher fühlen.
Es gilt dann, dass Sie verschiedenen Figuren auf dem Rücken des Pferdes ausführen. Eine Figur wäre zum Beispiel der Handstand.
Wenn Sie dann bereits ein wenig Erfahrung auf dem Rücken des Pferdes gesammelt haben, können auch mehrere Personen zusammen auf das Pferd steigen.
Bis zu 3 Personen steigen dann zur gleichen Zeit auf das Pferd. Hierbei ist es aber besonders wichtig, darauf zu achten, dass die Personen insgesamt nicht zu schwer sind.
Es gibt verschiedene Schulen, die das Voltigieren anbieten. Es gibt auch ein Reges Interesse hieran. Auch die jüngsten Schüler machen sich hierbei besonders gut.
Es wird bei dieser Reitart besonderen Wert auf die Kleidung der Sportler gelegt. Diese muss möglichst eng am Körper liegen, damit man die Haltung gut und leicht erkennen kann. Haare müssen zusammengebunden sein, damit diese sich nicht in den anderen Materialien verhaken.
Schmuck und Uhren müssen abgelegt werden. Zu dem Sattel und zu der Decke, die auf dem Pferd liegen, kommt noch eine Schaumstoffmatte unter den Sattel. Diese dient dem Zweck, dass das Pferd keine Schmerzen hat, wenn mit Knien und anderen Körpergegenständen auf dem Pferderücken geturnt wird.
Außerdem entstehen so auch keine Abdrücke. Das Pferd ist also durchgehend geschützt. Sportler tragen zudem Schläppchen, die den Schuhen von Turnern ähneln. Mit diesen haben sie die besten Halt.
Pferderennen
Eine weitere Reit Art und sicherlich die schnellste ist das Pferderennen. Hierbei treten verschiedene Pferde im Rennen gegeneinander an, wobei das schnellste gewinnt.
Das Pferderennen blickt schon auf eine lange Tradition zurück, die wir Ihnen hier gerne ein wenig näherbringen möchten.
Es handelt sich hierbei um die älteste Organisierte Sportart. Die Rennen dienen vor allem der Zuchtauslese, haben sich im Laufe der Jahre aber als Entertainment durchgesetzt.
Das englische Vollblut und auch die Traber sind für die Rennen gezüchtet worden und konnten sich durchsetzen. Der Ausleseprozess zeigt die Leistungsmerkmale der Pferde. Das können sein:
- Gesundheit
- Wiederstandfähigkeit
- Adel in der Erscheinung
- Adel in den Bewegungsabläufen
Neben dem Zuchtfaktor sind die Rennen aber auch eine Freizeitbeschäftigung. Wenn das Pferd im Training ist, ist der Unterhalt teuer. Aber auch Risiken sind damit verbunden. Es gibt aus dem Grund Besitzergemeinschaften. Das ist ein Verein, der den Unterhalt von Rennpferden sichert.
Jeder kann entweder als Zuschauer oder auch als Wetter an den Rennen teilnehmen. Sie finden in speziellen Stadien mit Rennstrecken statt. Die Tribüne ist überdacht und hier nehmen die Zuschauer Platz, um das Rennen zu verfolgen.
Die Trabrennbahnen haben Längen von ca. 1000 Meter. Galopprennbahnen hingegen sind 1800 – 2900 Meter lang. Die Innenflächen der Rennbahnen sind dementsprechend groß. Sie können 4 – 13 ha groß sein. Sie werden für das Golfen genutzt.
Es wird nun prinzipiell zwischen dem Galopprennsport und dem Trabrennsport unterschieden.
Galopprennsport
Bei dem Galopprennne sind alle Gangarten prinzipiell erlaubt. Der Galopp ist aber die schnellste Fortbewegung des Pferdes.
Deswegen wird diese beim Galopprennen am meisten verwendet. Diese Art der Rennen werden größtenteils von den englischen Vollblutpferden vollzogen. Aber auch arabische Vollblüter, Halbblüter und manchmal sogar Ponys werden eingesetzt.
Die Pferde werden dabei entweder von Jockey geritten oder auch von Amateuren.
Trabrennsport
Beim Trabrennen ist nur die Gangart Trab erlaubt. Auch diese Rennen haben einen großen Einfluss auf die Pferdezucht.
Die Trabrennen werden oft im Sulky gefahren. Es gibt aber auch Trabrennen, die geritten werden. Es gibt verschiedene Distanzen, die hierbei geritten werden:
- 1600 m
- 1760 m
- 1900 m
- 2100 m
- 2300 m
Für die Rennen werden sowohl Sandbahnen genutzt als auch Grasbahnen.
Springreiten
Eine weitere sehr beliebte Art des Reitens ist das Springreiten. Reiter und Pferd überwinden hierbei verschieden hohe Hindernisse. Diese sind über einen Parcours ausgelegt.
Die Hindernisse sind in einer bestimmten Reihenfolge ausgelegt. Es können Steilsprünge, Hochweitsprünge, Geländehindernisse oder andere Hindernisse sein.
Für das Springen müssen Reiter und Pferd besonders ausgebildet sein. Hier gibt es verschiedene Springarten, auf die die Schwerpunkte gelegt werden.
Hierbei werden sowohl der Rhythmus als auch die Koordination geübt. Wenn das Pferd spring, soll es den Rücken aufwölben. Das wird dann als Bascule bezeichnet.
Wenn das Pferd Taktprobleme oder Rückenprobleme hat, kann das Springen dem entgegenwirken. Auch wenn das Pferd noch jung ist, wird es nach anfänglichem Schaffen von Vertrauen doch schnell springen. Man fängt dabei mir kleinen Hindernissen an und steigert sich nach und nach.
Es gibt einen ganz bestimmten Ablauf, nach dem das Springen aufgebaut ist. Der erste Schritt ist hierbei das Anreiten. Hierbei wird zu dem Hindernis geritten.
Darauf folgt dann der Absprung. Dieser wird über die Hinterbeine ausgeführt. Es folgt eine Flugphase und dann die Landung.
Die Landung geschieht auf den Vorderbeinen, woraufhin weitergeritten wird.
Wenn Sie mit Ihrem Pferd genug trainiert haben, können Sie verschiedenen Prüfungen absolvieren. So gibt es zum Beispiel die Springprüfung. Diese kann nach verschiedenen Verfahren ausgeführt werden. Das Ergebnis dessen richtet sich je nach dem Richtverfahren nach den Fehlern, nach der Zeit oder nach einer Kombination aus dem beiden.
Das Stilspringen ist eine weitere Disziplin. Hierbei wird der Reiter mit Noten von 0 bis 10 benotet. Es gibt hierbei Hindernisfehler, was zum Beispiel ein Abwurf ist.
Hierfür gibt es 0,5 Punkte. Abzug. Es gibt aber auch die Verweigerung oder anderes Ungehorsam.
Reitferien
Wenn Sie nun Interesse gesammelt haben und gerne Ihr Reittalent weiter fördern möchten, können wir Ihnen klar raten, dass Sie Reitferien in Betracht ziehen.
Diese geben Ihnen die Möglichkeit, Ihr Können zu intensivieren. Da Sie hier meist eine oder auch mehrere Wochen jeden Tag reiten, werden Sie sehr schnell Verbesserungen bemerken.
Auch hierbei gibt es wieder verschiedene Arten der Reitferien. Das kann ein Wanderritt sein, eine Reitsafari, eine Reitausbildung oder auch eine Reit Ranch, auf der Sie Ihre Ferien verbringen.
Es gibt die Ferien für jegliche Stufen, ob Einsteiger oder Experte.
Reitferien in Holland
Es gibt zum Beispiel in Holland tolle Ausritte, die Sie buchen können. Hier gibt es gleich hinter der deutshcen Grenze einen Nationalpark. Sie werden hier im Verlauf Ihrer Reitferien die gesamte Landschaft kennenlernen und den Nationalpark erkunden.
Sie werden bei den Ausritten einen Einblick in die Umgebung erhalten aber auch etwas über dessen Geschichte erfahren.
Reitferien in der Toskana
Wenn Sie es aber lieber etwas sonniger haben möchten, gehen Sie doch für Ihre Reitferien in die Toskana. Hier galoppieren Sie über weite Stoppelfelder oder reiten durch Alleen, die von Zypressen gesät sind. Sie fühlen sich, als wären Sie auf den Pfaden der Geschichte.
Sie haben auf der Reitanlage alles, was Sie brauchen vom Pool bis zum BBQ Platz. Es gibt stets Pferde für die verschiedenen Level der Reiter, sodass für jeden gesorgt ist. Wenn Sie noch nicht so erfahren sind, können Sie auf dem Reitplatz zunächst Unterricht nehmen.
Hier werden Dressurstunden angeboten, aber auch Ausritte. Wenn Sie mindestens 2 Personen sind, werden Ihnen Halbtages- und Ganztagesausritte angeboten. Ansonsten gehen die Ritte in der Regel immer 2-3 Stunden.
Hier sehen Sie breite Wiesen aber auch Wirtschaftswege.
Reitferien in Südamerika
Doch auch, wenn es Sie noch weiter wegzieht, können Sie das mit dem Reiten verbinden. Sie können Reitferien in Südamerika buchen, wenn Sie dies gern möchten.
Hier gibt es viele verschiedene Angebote, aus denen Sie sich eins aussuchen können. Sie erfahren hier stets eine atemberaubende Landschaft und sehen Wildtiere. Die Ranches befinden sich meistens im Familienbesitz und haben alle ein riesiges Gelände. Hier gibt es immer ein große Flora und Fauna.
Hier finden Sie große Umweltschutzgebiete, große Feuchtgebiete und tolle Tieren. Vor allem Naturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten.
Wenn Sie gerne möchten, können Sie auch extra Services zu Ihrem Urlaub buchen. Das können Safaris sein, Tierbeobachtungen und weitere Freizeitaktivitäten.
Während Sie auf Ihren Ausritten sind, verändert sich die Landschaft immer wieder, aber Sie werden auch genug Pausen haben. Sie werden die Möglichkeit haben, die Nächte unter den Sternen zu erleben. Hierfür spannen Sie einfach Ihre Hängematte auf und legen sich schlafen.
Reitferien in Deutschland
Auch in Deutschland können Sie tolle Reitferien erleben. Sogar Westernreiten können Sie hier erleben. Dies ist sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene möglich.
Im Bayerischen Wald können Sie hier einen unvergesslichen Urlaub erleben. Sie reiten hier durch die Hügel und Wiesen und an Bächen entlang.
Ihnen wird je nachdem, wie erfahren Sie sind, ein Pferd zugeteilt. Morgens geht es los auf die Ausritte und mittags kehren Sie ein, um sich zu stärken.
Nachmittags kehren Sie dann wieder auf dem Hof ein. Dies können Sie an verschiedenen Tagen genießen. Wenn Sie einkehren, können Sie bayerische Spezialitäten genießen. Somit verbinden Sie den Western Style mit der bayerischen Kultur.
Sie lernen viel über die Tiere, da Sie diese immer selbst fertig machen für den Ritt. So lernen Sie, wie man die Pferde pflegt und auch, wie man sie sattelt. Sie werden mit Ihrem Pferd ein gutes Team ergeben, da die Reitlehrer genau wissen, welches Tier am besten zu Ihnen passt.